Die Degustation hat einen Sinn. Wenn sie die Sinne anspricht.
Für Domori ist eine Edelbitterschokolade, die nur aus aromatischer Kakaomasse und Zucker besteht, wie ein besonderer Wein oder ein exzellenter Espresso: mit allen Sinnen zu degustieren, aber auch mit Sachverstand, um die Reichhaltigkeit der verschiedenen Crus und seiner Nuancen genießen zu können. Daher hat jeder Domori Kakao seinen eigenen Degustationscode. Ein Wegweiser, um jedes Mal einen kleinen „großen“ Schatz zu entdecken.
Das Aroma
Bei der Wahrnehmung der Aromen werden alle angenehmen Aromen mithilfe des Geruchssinns und der retronasalen Wahrnehmung bewertet. Die Aromen eines Edelkakaos sind vielfältig: Blüten, würzige Kräuter, Pilze, Gewürze, Vanille, Holz, Kaffee, Tabak, reife Früchte, gedörrt oder getrocknet, rote Früchte, Zitrusfrüchte, Konfitüre, Honig, Karamell, geröstetes Brot, Rahm. Die Intensität ist abhängig von der Fülle des Aromas. Die Vielfalt wird bedingt durch die Anzahl der Aromennuancen. Je feiner der Geschmack desto höher ist die Gesamtqualität der Aromen. Je länger die Aromen am Gaumen haften desto größer ist der Nachhall.
Der Geschmack
Der Geschmack wird unter drei Aspekten wahrgenommen. Zartheit: diese muss einem Edelkakao innewohnen. Bitterkeit: wenn sie überwiegt, liegt dies an der ungenügenden Fermentation oder der minderwertigen Qualität des Kakaos. Säuregehalt: sein endgültiger Anteil ist mäßig.
Der Tastsinn des Mundes
Auch die Wahrnehmung durch den Tastsinn des Mundes erfolgt dreifach. Die Feinheit kommt von der Zerlegung der festen Bestandteile und ihrer Emulsion in der Kakaobutter. Die Adstringens, das Empfinden eines verminderten Speichelflusses, darf kaum vorhanden sein. Die Ausgewogenheit: das Empfinden von zugleich cremig und fest am Gaumen, wenn die Schokolade im Mund zergeht, hängt direkt mit der genetischen Qualität und der Art der Fermentation zusammen.